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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Freitag, 22. September 2017

Neuzugänge Juli und August 2017

Mit ein bisschen Verspätung poste ich heute endlich meine Neuzugänge aus Juli und August. Ich wollte das schon vor einer gefühlten Ewigkeit machen, aber habe es einfach nicht geschafft...
Nun ja, deswegen hole ich das jetzt nach.


Im Juli habe ich nur ein Buch gekauft. Die liebe regenecho hatte bei sich ausgemistet und ich sah das Buch und musste zuschlagen, da es ja auf meinem Wunschzettel stand.


Yep, »City of Ashes« von Cassandra Clare landete auf meinem SuB. Ich fand den ersten Band zwar gar nicht so toll, aber ich will trotzdem wissen wie es weitergeht. Ich finde die erschaffene Welt schon fesselnd.


Ordentlich zugeschlagen habe ich dann tatsächlich im August. Insgesamt sechs Bücher habe ich in diesem Monat gekauft.


Im Urlaub fand ich bei Press & Books »Momo« von Michael Ende und »Die Welle« von Morton Rhue.
Vor einiger Zeit hatte ich beschlossen, »Momo« doch noch eine Chance zu geben. Ich hatte als Kind leider zuerst den Film angeschaut und der sorgte dafür, dass ich jahrelang keinen Bock hatte, das Buch zu lesen. Ich fand den Film sehr drückend und deprimierend.
»Die Welle« sah ich und wunderte mich im ersten Moment, warum es so viel dicker ist, als das Exemplar, was ich zu Hause stehen habe. Dann fiel mir ein, dass mein Exemplar auf Englisch ist, da wir es damals im Englischunterricht in der Schule gelesen hatten. Ich wollte es dann doch noch mal auf Deutsch lesen und entschloss mich, es auch mitzunehmen.
»Brïn« von Sameena Jehanzeb ist eine Neuerscheinung, die ich auf einer Blogvorstellung sah. Das Cover hatte mich sofort in seinen Klauen und als ich die Inhaltsangabe las, wollte ich das Buch dann nicht nur besitzen, sondern auch noch unglaublich gerne lesen. Ich hatte es mir vorbestellt. Leider ging es auf dem Weg verloren, sodass ich es im August erst ziemlich spät in Händen halten konnte.
Als ich dann eines Tages bei Heymann war und mir gestattete, ein Buch zu kaufen, verließ ich die Buchhandlung dann doch mit drei Büchern... :,D
»Die Spur der Bücher« von Kai Meyer lachte mich bei den Neuerscheinungen an. Bisher hatte ich keine Lust gehabt, die Reihe von Kai Meyer zu lesen, aber dieses Exemplar hier lockte mich dann doch.
»Der Circle« von Dave Eggers sagte sofort "Kauf mich", als ich es sah, da mich der Filmtrailer, den ich im Urlaub sah, sofort gebannt hatte. Mittlerweile habe ich auch den Film gesehen und kann es kaum erwarten, dieses Buch zu lesen, da mich der Film ziemlich fasziniert hat.
»Die geliehene Zeit« von Diana Gabaldon musste ich zum Schluss dann auch noch haben. Dieses Buch stand aber ohnehin auf meinem Wunschzettel, da mich der erste Band dieser Reihe schon extrem in den Bann gezogen hatte.
Schwupps hatte ich Ende August dann plötzlich sechs neue Bücher auf meinem SuB. Huch!

Fantasy-Lesenacht am 23.09.2017

http://thecalloffreedomandlove.blogspot.de/2017/09/fantasy-lesenacht-die-sechzehnte-lesen.html

Die liebe Ines von The Call of Freedom and Love veranstaltet am 23.09.2017 (ja, das ist schon morgen) wieder eine Fantasy-Lesenacht und hat mich eingeladen, mitzumachen.
Was soll ich sagen?
Ich bin das Wochenende alleine, hab’ sturmfrei und konnte natürlich nicht ablehnen. 😅
Es passt auch mal wieder gut, da ich zur Zeit ein Sci-Fi-Buch lese und eigentlich kaum Zeit zum Lesen habe.
Also ist diese Lesenacht mal wieder ideal für mich. Mit anderen Worten: Ich bin dabei! ❤️

Mittwoch, 13. September 2017

[Aktion & Lesegedanken] Leselaunen #5

Ja, ihr lest richtig. Die Aktion Leselaunen wurde erneut gerettet.Während es in meinem letzten Beitrag nicht so aussah, als würde die Aktion weiterlaufen, kann ich jetzt sagen, dass Renate sie von Lara letzte Woche übernommen hat. Sie läuft also erst einmal weiter. Ich freue mich sehr darüber.


Leselaunen findet jeden Mittwoch statt und ist eine Art Zustandsbericht über das Leseverhalten und andere persönliche Dinge, die man gerne mitteilen möchte.
Ursprünglich ins Leben gerufen wurde die Aktion von Novembertochter.
Zu den Postings von Lara geht es hier.
Renates Postings befinden sich hier.

Aktuelles Buch?


https://www.lovelybooks.de/autor/John-Jackson-Miller/Kenobi-1145341061-w/
Ich lese momentan »Kenobi« von John Jackson Miller. Das Buch lese ich zusammen mit einer Freundin, deswegen hat es eine besondere Bedeutung für mich.
Die letzten beiden Bücher, die ich las, waren ziemlich kompliziert zu lesen und es fehlte mir ein wenig an Entspannung. Diese kann ich bei diesem Buch hier wieder voll genießen. Millers Schreibstil ist leicht, einfach und flüssig. Man stolpert nicht über seltsame Wörter und kann seiner Fantasie freien Lauf lassen. Man sieht Tatooine fast direkt vor sich.
Ich bin noch nicht sehr weit. Bisher gibt es eigentlich kaum Textstellen aus Obi-Wans Sicht, was ich ein bisschen schade finde. Auch der Text, den ich im Star-Wars-Magazin las und der dafür sorgte, dass ich das Buch haben wollte, fehlt hier komplett.
Trotzdem gefallen mir die Charaktere und die bisherige Geschichte und wie Obi-Wan auf die Einheimischen wirkt, ist sehr interessant. Dass das Buch nicht mehr zum Kanon gehört, lasse ich mal außen vor... *nuschel*


Momentane Lesestimmung?


Die ist absolut in Ordnung. Leider habe ich momentan nur nicht mehr so viel Zeit zum Lesen, da mein Urlaub vorbei ist.
In der Bahn kann ich momentan auch nicht lesen, weil mich die Geräusche der Menschen nerven.
Deswegen lese ich meist abends im Bett, wenn ich nicht zu müde bin.

Zitat der Woche?

»Never change a running system!«
(unbekanntes Sprichwort)

Und sonst so?


Ich mag es gerade gar nicht, dass es so ungemütlich draußen wird. Der Sommer ist schon wieder weg, der Herbst kommt und die ersten Herbststürme sind auch schon wieder unterwegs - und ich bin noch gar nicht bereit dafür, laufe noch in Sandalen herum und hoffe, dass ich hinauszögern kann, wieder auf geschlossene Schuhe umzusteigen.
Wo ist bloß der Sommer hin? =(

Dienstag, 12. September 2017

[Aktion & Lesegedanken] Gemeinsam Lesen #25

http://www.schlunzenbuecher.de/2017/09/gemeinsam-lesen-331.html?showComment=1505253785335#c3987024507939438803

Es ist Dienstag und somit mal wieder Zeit für Gemeinsam Lesen.

Diese Aktion wird veranstaltet von Schlunzenbücher.
Weitere Infos → *klick*





1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese zurzeit »Kenobi« von John Jackson Miller und bin aktuell auf Seite 95.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
»Die meisten nennen mich einfach Annie.« (S. 95)

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Dieser Moment, als Annileen ihren Namen nennt (s.o.) und Obi-Wans Reaktion darauf, ließ mir gestern Abend im Bett tatsächlich die Tränen in die Augen schießen und leise "Ach, Obi-Wan" seufzen. Ein klitzekleiner Moment aber so genial umgesetzt vom Autor, dass meine Emotionen sofort entzündet wurden.
Ja, mir gefällt das Buch wirklich sehr, auch wenn es ein für mich untypischer Stil aus dem Bereich Star Wars ist. Er ist irgendwie ruhiger und nicht so actiongeladen wie andere. Aber das finde ich hier sehr passend.
Schade finde ich nur, dass der Teil, den ich damals im Star-Wars-Magazin las und mich zum Buch gelockt hat, gar nicht mit im Buch vorhanden ist. So kriegt man von Obi-Wans Reise nach Tatooine und die Suche nach der Lars-Familie leider nicht viel mit und das hatte ich mir tatsächlich anders vorgestellt.
Obi-Wans Gedanken kriegt man nur in den Abschnitten "Meditation" mit. Zumindest bisher. Wobei ich diese Abschnitte sehr genial finde.
Ich bin schon gespannt, was noch so passiert. Bisher ist "Ben" ja kaum in Aktion getreten.

4. Peinliche Erlebnisse beim Lesen - hast du da schonmal eines gehabt? (Bibilotta)
Eigentlich nicht. Generell ist mir nur selten etwas peinlich. Ich kann mich jetzt nicht erinnern, ob ich schon mal ein peinliches Leseerlebnis hatte.
Außer, dass ich in der Bahn anfing zu kichern, als ich eine lustige Stelle in einem Buch las. Aber das war mir nicht wirklich peinlich. Ich hab nun mal etwas Witziges gelesen und da stehe ich zu, dass ich dann auch mal anfange zu lachen. Das ist doch menschlich. =)




Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die wöchentlich immer Dienstags bei Steffi & Nadja von Schlunzen-Bücher stattfindet. Teilnehmen darf jeder wann immer er Lust und Zeit dazu hat. Die Fragen dürfen auch nach Dienstag noch beantwortet werden. Bitte benutzt bei einer Teilnahme das Gemeinsam-Lesen Logo! Die farbliche Anpassung auf euren Blog ist erlaubt, das Logo darf aber in seinen Bestandteilen nicht verändert werden.

Montag, 11. September 2017

[Aktion] Montagsfrage #7

http://buch-fresserchen.blogspot.de/2017/09/montagsfrage-liest-du-mehr-papierbucher.html
Ha, heute hab ich Lust und Zeit, Svenjas Montagsfrage zu beantworten. Letzte Woche sah das leider sehr schlecht aus, was mein Stresslevel anging.
Aber diesmal bin ich wieder mit dabei.

Veranstaltet wird diese Aktion aktuell jeden Montag von Buchfresserchen.
Weitere Infos zur Montagsfrage findet ihr hier.
Klickt auf das Banner, um zu Buchfresserchens Antwort-Posting zu kommen.

Liest du mehr Papierbücher oder mehr E-Books, gibt es einen Grund dafür?
Das ist bei mir ganz einfach zu beantworten: Ich lese tatsächlich nur gedruckte Bücher (Printbücher) und damit überhaupt keine eBooks.
Ich kann mit eBooks einfach nix anfangen. Mir behagt es nicht, wieder von Technik, Steckdose und Akkuleistung abhängig zu sein. Ein Buch muss für mich immer funktionieren und bei Technik gibt es keine 100%ige Garantie, dass man sein Buch auch aufrufen kann. Ich kenne Leser, die schleppen für Notfälle trotzdem Bücher mit sich rum, falls der eBook-Reader streikt.
Die Vorteile von eBooks kenne ich. Die brauch man mir gar nicht zu nennen. Schließlich habe ich beruflich mit ihnen zu tun.
Aber für mich sind das alles keine Argumente. Ich verreise nie so lange, dass ich 10 Bücher mitschleppen muss. Maximal packe ich nur zwei Bücher ein. Da ich eh immer eine große Reisetasche mitschleppe, die eigentlich selten komplett voll ist, nehme ich das gerne in Kauf.
Noch dazu kommt, dass ich die Displays der bekannten Reader zu klein finde. Ich weiß, man kann die Schriftgröße anpassen, aber die Fläche, von der man abliest, ist mir dennoch zu klein. Das Format passt mir einfach nicht. Jedes Taschenbuch ist größer.
Da ich dann außerdem auch noch leidenschaftliche Badewannenleserin bin, kommt ein elektronisches Gerät im feuchten Bad für mich einfach gar nicht in Frage. Ich kann mit einem Reader nicht in die Wanne steigen. Die Elektronik ist so empfindlich, dass es ihn schon allein durch die Luftfeuchtigkeit im Badezimmer töten könnte und das möchte ich nicht. Ich könnte nicht entspannt lesen... Ein Printbuch hält diese Luftfeuchtigkeit locker aus. Und wenn man aufpasst, fällt einem das Buch auch nicht in die Wanne.
Ein Buch bedeutet für mich Bücherduft, Seitenrascheln und Unabhängigkeit von elektronischen Geräten.

Donnerstag, 7. September 2017

[Rezension] Ödön von Horváth: »Jugend ohne Gott«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 1999
Genre: Klassiker
ISBN: 978-3-518-18807-1
Preis: 7,00€
Seiten: 194
Verlag: Suhrkamp
Gelesen von: 31.08. - 02.09.2017

Bewertung:
Eine Schule in Zeiten des totalitären Regimes: Der vierunddreißigjährige Geographie- und Geschichtslehrer der Unterstufe ist, obwohl er mit den Werten der herrschenden Faschisten nicht einverstanden ist, zunächst ein Mitläufer des Systems. Auf einer Klassenfahrt realisiert er, dass die Erziehung der Schüler zum Militarismus lediglich zu Kälte, Mangel an Toleranz und Gottlosigkeit führt. Als er sich in einen Streit der Jugendlichen einmischt, lädt er selbst Schuld auf sich.
Die Geschichte eines Lehrers, der versucht, sich mit humanistischen Idealen gegen die faschistischen Tendenzen seiner Schüler zu wehren, zählt zu den großen Klassikern der Moderne.
(Quelle: https://www.dtv.de/buch/oedoen-von-horvath-jugend-ohne-gott-13854/)
Dieses Buch habe ich vor über 10 Jahren in der Schule gelesen. Im Deutschunterricht. Ich weiß noch, dass ich es damals gehasst habe. Es hat mich aufgeregt, dass der Lehrer seine Schüler mit Anfangsbuchstaben abkürzt. Das war auch so ziemlich das Einzige, was ich von dem Buch behalten hatte. Alles andere hatte ich vergessen.
Nun wird das Buch (erneut) verfilmt und ich sah den Trailer im Kino mit meiner Freundin. Ich erzählte ihr von dem Buch und sie wurde neugierig und fing, noch während ich bei ihr zu Besuch war, das Buch an zu lesen. Durch ihre Kommentare zu diesem Buch, bekam ich selbst auf einmal Lust, es zu lesen und zu rezensieren. Ich muss das damals gewusst haben, dass ich es eines Tages noch mal mit dem Buch versuchen werde, da ich es noch in Besitz hatte und nicht entsorgt hatte.
Tjaaa, und heute denke ich tatsächlich anders drüber. Das liegt wohl auch daran, dass ich damals den Kommentar nicht las. Dazu war im Unterricht nicht die Zeit und ich war einige der Wenigen mit dieser Ausgabe.
Diesmal habe ich den Kommentar gelesen und dadurch habe ich wirklich einiges mehr verstanden. Die Bezüge zu Horváths eigener Situation, die er hat mit einfließen lassen. Wie alt dieses Buch tatsächlich schon ist ...
Es gab Jahre, da fand ich solche Literatur unnötig. Überall wurde man zugeballert mit Hitler, NS-Zeit, Drittes Reich etc.pp.
Aber wenn ich mir die politische Situation heute angucke, kann dieses Werk Horváths als Warnung gelten. Als Warnung davor, wie es nicht sein sollte und nie wieder sein darf. 80 Jahre nach dem Erscheinen dieses Werkes.

Einige Dinge haben mich auch diesmal wieder aufgeregt. Wie schwach und angstvoll der Lehrer am Anfang ist. Dass er die Schüler mit Anfangsbuchstaben abkürzt, hat mich immer noch genervt. Die Ansichten der Welt von damals. Dass man lieber vorher überlegt, ob das, was man Kommentieren möchte, schon im Radio Thema gewesen war, bevor man seine Meinung kundtut. Ist man unsicher oder anderer Meinung, hält man lieber den Mund.
Oder dass der Lehrer die Privatsphäre seines Schülers gestört hat, indem er einfach sein Tagebuch las. Hätte er dies gelassen, wäre es nie zu so einem Ende gekommen.
Alles Dinge, die mich ankotzen und immens aufregen. Aber ich weiß, dass dafür der Autor nichts kann. Es war ja damals leider wirklich so. Auch diese elendige Spionage.

Horváths Schreibstil gefällt mir übrigens sehr. Ich mag es, wie er durch Mikro- und Makrokomposition am Ende eines Kapitels Bezug zum Anfang des Kapitels nimmt oder auch Rückverweise macht und Kapitel aufeinander beziehen lässt; sie miteinander verknüpft.
Unbekanntere Wörter sind übrigens in dieser Ausgabe erklärt. Ich musste nichts nachschlagen. Dadurch wurde mein Lesefluss nicht beeinträchtigt.
Der Schreibstil liest sich einfach und macht eigentlich Spaß, wäre da der Inhalt des Buches nicht. Spaß gemacht hat mir das Buch tatsächlich nach wie vor nicht.
Es war ein wenig lehrreich aber die größte Zeit fand ich es drückend. Würde ich dem Buch eine Farbe geben müssen, wäre es grau mit brauner Schrift. Grau, düster mit einem Hauch von Angst und Verzweiflung und einer winzigen Spur Abscheu.

Mein Fazit:
Klassiker, der einen düsteren Einblick in die damalige Zeit gibt und zu heutiger Zeit eine Art Warnung ist. Vor einem Reich, wie es nie wieder eines geben darf... Vorsicht, drückt auf die Stimmung. Eher lehrreich als unterhaltsam.