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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Dienstag, 26. September 2017

[Rezension] John Jackson Miller: »Kenobi«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: September 2015
Genre: Science-Fiction
ISBN: 978-3-7341-6009-7
Preis: 9,99€
Seiten: 556
Verlag: Blanvalet
Gelesen von: 02.09. - 26.09.2017

Bewertung:
Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi hat alles verloren - bis auf die Hoffnung!
Bei den Einheimischen des rauen Wüstenplaneten Tatooine gilt Ben als Einzelgänger und Außenseiter. Da eskaliert der Streit zwischen Stadtbewohnern und einem Stamm von Sandleuten. Plötzlich findet er sich mitten in einem Kampf wieder, der seine eigentliche Mission auf dem Wüstenplaneten gefährdet. Ben - oder besser Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi, Held der Klonkriege und Verräter des Imperiums - bleibt nichts anderes übrig, als die letzten Jedi aufzufordern, seinen Kampf für Gerechtigkeit zu unterstützen - und so die endgültige Vernichtung ihres Ordens zu riskieren.
Ich muss gleich mal loswerden, dass der Klappentext dem Inhalt des Buches so überhaupt gar nicht gerecht wird; der letzte Satz »Ben [...] bleibt nichts anderes, übrig, als die letzten Jedi aufzufordern, seinen Kampf für Gerechtigkeit zu unterstützen - und so die endgültige Vernichtung ihres Ordens zu riskieren.« ist sowas von falsch, denn nirgendwo fordert Obi-Wan die letzten Jedi auf, ihn zu unterstützen. Im Gegenteil: Er ist der Meinung, dass er der letzte der Jedi ist. Abgesehen von Anakins Kindern vielleicht. Aber die sind zum Zeitpunkt des Geschehens gerade mal Babys und die Geschehnisse der klassichen Star-Wars-Filme liegen ca. 20 Jahre in der Zukunft.

Eigentlich trägt diese Geschichte zur Hauptstory nix bei. Sie erzählt, wie Obi-Wan auf Tatooine ankommt, wie er in seine Hütte zieht und sich versucht auf dem Planeten einzuleben. Er lernt, mit den Ereignissen der Vergangenheit umzugehen; mit dem Schmerz und dem Verlust, den er erfahren hat. Man erfährt, wie traurig Obi-Wan ist und wie er auf andere wirkt. Wie er das Image des "verrückten, alten Bens" bekommt und warum er eher zurückgezogen lebt.
Ich glaube, nach den Ereignissen in diesem Buch hat Obi-Wan einiges an Erfahrung gelernt. Er muss neu zurechtkommen. Das Leben in der Wüste ist nicht gerade einfach vor allem dann nicht, wenn man über seine Identität nix preisgeben will und trotzdem auf Unterstützung angewiesen ist.
Er schließt Bekanntschaft mit Annileen Calwell und ihrer Familie, die in einer Oase in der Nähe wohnt. Doch nach und nach deckt Obi-Wan zwangsläufig dunkle Machenschaften auf und sieht sich vor einer ähnlichen Situation wie damals mit Anakin...

Der Schreibstil ist recht flüssig und eher seicht. Nicht so actiongeladen wie ich es aus anderen Star-Wars-Büchern kenne. Ein typisches Feeling kommt hier nicht auf. Aber es ist auch keine typische Star-Wars-Geschichte. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und konnte es ab der zweiten Hälfte nur schwer aus der Hand legen.
Der Autor stellt auf diskrete Weise Verknüpfungen zu Obi-Wans früherem Leben her.
Annileen will er partout nicht Annie nennen.
Die Geschichte mit Anakins Überfall aufs Tusken-Lager wird angesprochen, aber nicht aufgeklärt. Nur der Leser kann sich denken, dass es um diesen einen Überfall ging, wenn er die Filme angeschaut hat.
Er zitiert ein paar Mal Yoda, ohne seinen Namen zu nennen. Und der am Ende erwähnte "alderaanische Gönner" kann nur Bail Organa gewesen sein.
Diese Verknüpfungen haben mir sehr gefallen. Insbesondere haben mir die Meditation-Abschnitte gefallen, da man da einen Einblick in Obi-Wans Gedanken bekommt und wie es ihm eigentlich überhaupt geht.

Die anderen Charaktere der Geschichte kommen überzeugend rüber. Ich mochte Annileen sehr. Aber auch ihre Freundin Leelee.
Am Anfang hat mich Kallie mit ihrem Geschwärme sehr genervt. Aber am Ende mochte ich sie aufgrund eines Schlüsselereignisses.
Ich mag es sehr, wie die Familie Calwell letztlich zusammenhielt.
Während ich die Gaults von Anfang an überhaupt nicht ausstehen konnte.

Trotzdem mir das Buch so gefallen hat, kann ich ihm aber nicht die volle Punktzahl geben, da mir einiges gefehlt hat.
Ich finde es nach wie vor sehr schade, dass das Buch nicht aus Obi-Wans Sicht geschrieben wurde. Nur die Abschnitte der Meditation.
Das Buch heißt »Kenobi« und dann sollte der Fokus auf ihm liegen und nicht auf der Familie Calwell.
Auch hätte ich es toll gefunden, wenn man die Geschichte von Obi-Wans Reisebeginn an erzählt hätte und auch Lukes Ablieferung nicht ausgelassen hätte. Den Konflikt zwischen Obi-Wan und Owen hätte ich auch gern gelesen. Ich kann nur erahnen, warum Owen Obi-Wan nicht ausstehen kann. »Das Päckchen ist überbracht« ist mir ein wenig zu wenig gewesen.
Das ist, als würde man die Endszene von Episode III sehen.
Zum Schluss hätte ich mir gewünscht, dass Qui-Gon antwortet. Das hätte ich mir für Obi-Wan gewünscht, da er ja die ganze Zeit mit seinem Meister geredet hat. Und wir wissen ja, dass er trotz seines Todes in der Lage ist, zu antworten...

Mein Fazit:
Tolle, unterhaltsame und spannende Geschichte über Obi-Wans Einlebung auf Tatooine. Leider mit ein paar Schwächen.

Sonntag, 24. September 2017

[#tcofall] Die letzten Fragen & Bilanz

http://yurelias-buecherecke.blogspot.de/2017/09/tcofall-lesenacht-update-post.html
6. Was würdest du an der bisherigen Handlung ändern, wenn du könntest?
Ich würde am Anfang Obi-Wan öfter auftauchen lassen. Eventuell würde ich einige Passagen aus seiner Sicht mit seinen Gedanken verfassen. Nicht nur die dürftigen "Meditation"-Passagen. Außerdem würde ich den Start seiner Reise mit einbauen und seine Ankunft auf der Lars-Farm und was er zu Owen und Beru sagt bzgl. Luke. Darauf wurde ja im Film nicht wirklich eingegangen und im Buch hieß es jetzt auch nur "Das Päckchen ist überbracht".
Das Buch heißt »Kenobi« und dann sollte es auch um diese Person gehen. Nicht um Annileen Calwell und ihre Familie, die zufällig auf Obi-Wan trifft... Das ist meiner Meinung nach der einzige Knackpunkt an dem Buch. Später wird’s besser, aber ich finde, zu spät.

7. Die letzte Frage für heute (und auch ziemlich klischeehaft, hihi): wie würdet ihr das Buch bis jetzt auf einer 1-5 Skala bewerten und wie fandet ihr es?
Trotz des Kritikpunkts gefällt mir dieses Buch sehr. Es ist gut geschrieben und sehr spannend und ich bin wirklich gespannt, wie es weitergeht und was noch alles so passieren wird. Es ist auch faszinierend, Obi-Wan durch die Augen der anderen zu sehen. Das ist wirklich gut beschrieben worden und ein paar Lacher hält das Buch auch parat. Wenngleich auch ein paar traurige Stellen. Obi-Wans Traurigkeit wird in einigen Punkten angesprochen. Noch dazu denkt er, Anakin sei gestorben und es ist seine Schuld. Wie gerne würde ich ihn beruhigen und sagen, dass Anakin lebt... Nur wäre es in diesem Moment keine Beruhigung für ihn, zu wissen, wozu Anakin geworden ist. =/
Haja, ein Star-Wars-Buch mit einem Haufen Emotionen über die der Leser nachdenken kann. Mal was ganz anderes. =)
Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich dem Buch wohl eine 4 auf der 1-5-Skala geben.


Mir hat die Lesenacht mal wieder sehr gut gefallen. Am schwierigsten für mich waren die letzten beiden Fragen.
Beim nächsten Mal werde ich versuchen, pünktlich dabei zu sein. Das hatte leider diesmal wieder nicht geklappt, weswegen ich nicht soooo viel geschafft habe und am Anfang mit der Beantwortung der Fragen fast nicht hinterherkam.
Insgesamt habe ich während der Lesenacht 60 Seiten gelesen. Das Ergebnis ist ganz passabel, wie ich finde.
Dankeschön, Ines. Beim nächsten Mal bin ich gerne wieder dabei. =)

[#tcofall] FMK

https://yurelias-buecherecke.blogspot.de/2017/09/tcofall-lesenacht-update-post.html
5. FMK (Fuck, Marry, Kill) - Mit welchem Charakter würdest du gerne ins Bett, welcher wäre Heirats-Material und welchen würdest du gerne töten?
In diesem Buch gibt es für mich weder Heirats-Material noch jemanden, mit dem ich ins Bett wollen würde...
Aber ich würde Obi-Wan gerne in den Arm nehmen und ihn trösten. Ihm sagen, dass in ca. 20 Jahren wieder alles gut sein wird. =/
Töten würde ich am liebsten nur A'Yark. Der Heini geht mir so unwahrscheinlich auf den Geist mit seiner unterbelichteten Art. Bah.
Er soll aufhören, Vermutungen anzustellen und die Leute doch lieber fragen, bevor er sich eine Wahrheit zusammenschustert! Gnah.

Samstag, 23. September 2017

[#tcofall] Frage 4 - Rollentausch

https://yurelias-buecherecke.blogspot.de/2017/09/tcofall-lesenacht-update-post.html
4. Wenn ihr mit eurem Protagonisten einen Tag lang die Rolle tauschen müsstet... wie aufgeschmissen seid ihr?
Ohje, ich wäre so aufgeschmissen, wie ein nicht-machtsensitivies Großstadtkind in der Jundland-Wüste von Tatooine nur sein kann. :,D
Vermutlich würde ich Annileen auf der Pelle hocken und Obi-Wans Credit-Vorrat komplett ausgeben. Oder den Hitzetod sterben. ô.o
Äh, nicht so schöne Aussichten... :,D

[#tcofall] Die ersten Fragen

http://yurelias-buecherecke.blogspot.de/2017/09/tcofall-lesenacht-update-post.html
1. Erzähle uns ein bisschen über das Buch, das du heute liest. Warum hast du es gekauft? Warum liest du es heute? Ist es ein Mehrteiler? Usw.
Auf »Kenobi« bin ich im Offiziellen Star-Wars-Magazin aufmerksam geworden. In Ausgabe #78 gab es eine Kurzgeschichte, »Inkognito«, die Obi-Wans Reisebeginn nach Tatooine beschrieb, um den kleinen Luke zu seinen Verwandten zu bringen. Diese Kurzgeschichte warb für das Buch. Ich war sofort gefesselt und bestellte mir das Buch. Leider ist die Kurzgeschichte nicht mit im Buch enthalten und das Buch ist auch nicht aus Obi-Wans Sicht geschrieben, so wie »Inkognito«. Das finde ich ein bisschen schade. Aber es liest sich dennoch gut und ist sehr fesselnd geschrieben. Ein bisschen schade, dass sie nicht zum aktuellen Kanon des Star-Wars-Universums gehört. Vielleicht erscheint eines Tages ein Buch, dass diese Zeitspanne neu erzählt und zum Kanon gehört. Das wäre sehr schön...
Ich lese das Buch heute, weil ich es angefangen habe und es ins Genre passt. Ich kann nicht mehrere Bücher gleichzeitig lesen. Das funktioniert bei mir nicht.
Außerdem möchte ich mit dem Buch voran kommen. Ich lese es schon seit Anfang des Monats und bin aus Zeitgründen immer noch nur in der ersten Hälfte des Buches.

2. Was war bislang das beste Buch das du jemals gelesen hast und welches das Schlechteste? (Kann natürlich noch begründet werden)
Das kann ich wirklich beim besten Willen nicht beantworten. Ich habe in meinem Leben schon viel zu viele tolle Bücher gelesen und auch einige total schlechte. Das letzte wirklich schlechte Buch, welches ich las, war »Harry Potter und das verwunschene Kind« von Joanne K. Rowling. Das Buch hat mich maßlos enttäuscht. Welche anderen Bücher ich wirklich schlecht fand, könnt ihr euch hier anschauen, wenn ihr möchtet.
Bücher, die ich immer wieder lesen kann, sind Bücher, die zu meinen Lieblingen gehören. Dazu gehört die »Bis(s)«-Reihe von Stephenie Meyer und die Edelsteintrilogie »Liebe geht durch alle Zeiten« von Kerstin Gier. Oh, und »Der kleine Hobbit« von Tolkien.
Aber so das beste oder schlechteste Buch kann ich wirklich nicht sagen... Das ändert sich auch alle paar Jahre mal.

3. Schlagt das Buch 50 Seiten weiter auf und lest den ersten vollständigen Absatz. Wurdet ihr schlimm gespoilert, hat es euch neue Erkenntnisse über das Buch beschert oder passiert etwas total Unwichtiges?
Ich kann nicht erkennen, ob etwas Wichtiges passiert ist. Jemand sagt etwas. Und anscheinend ist ein Rodianer verletzt worden und Ben hat ihn verbunden. Das ist jetzt eigentlich kein riesiger Spoiler. Allerdings hatte ich Angst vor einem riesigen Spoiler. XD

[#tcofall] Lesenacht-Update-Post

http://thecalloffreedomandlove.blogspot.de/2017/09/fantasy-lesenacht-die-sechzehnte-update.html
Ich bin nun auch endlich bei der Fantasy-Lesenacht von Ines dabei. Leider mit einer Verspätung von etwas mehr als einer Stunde, weil mir was dazwischen kam. Das war wirklich anders geplant. Eigentlich wollte ich um 19 Uhr zu Hause sein. Aber unvorgesehene Dinge geschehen - that’s life.
Ich starte heute mit »Kenobi« von John Jackson Miller, ein Sci-Fi-Buch, und hoffe, ein gutes Stück voranzukommen. Leider hab ich nun einen langen Tag hinter mir und bin schon ziemlich KO, weswegen ich nicht weiß, wie lange ich durchhalte. Aber ich bin dabei.
Hier in meinem Update-Post werde ich wie immer meine Antworten auf die Fragen verlinken, die Ines uns stellt. Ich wollte ihn eigentlich heute Morgen tippen und vordatieren, aber das hab ich nicht geschafft.
Aber naja, besser spät als nie.

Also gut, ich wünsche uns allen ein fröhliches Lesen!

Die Fragen


01


02


03


04


05


06


07


Freitag, 22. September 2017

Neuzugänge Juli und August 2017

Mit ein bisschen Verspätung poste ich heute endlich meine Neuzugänge aus Juli und August. Ich wollte das schon vor einer gefühlten Ewigkeit machen, aber habe es einfach nicht geschafft...
Nun ja, deswegen hole ich das jetzt nach.


Im Juli habe ich nur ein Buch gekauft. Die liebe regenecho hatte bei sich ausgemistet und ich sah das Buch und musste zuschlagen, da es ja auf meinem Wunschzettel stand.


Yep, »City of Ashes« von Cassandra Clare landete auf meinem SuB. Ich fand den ersten Band zwar gar nicht so toll, aber ich will trotzdem wissen wie es weitergeht. Ich finde die erschaffene Welt schon fesselnd.


Ordentlich zugeschlagen habe ich dann tatsächlich im August. Insgesamt sechs Bücher habe ich in diesem Monat gekauft.


Im Urlaub fand ich bei Press & Books »Momo« von Michael Ende und »Die Welle« von Morton Rhue.
Vor einiger Zeit hatte ich beschlossen, »Momo« doch noch eine Chance zu geben. Ich hatte als Kind leider zuerst den Film angeschaut und der sorgte dafür, dass ich jahrelang keinen Bock hatte, das Buch zu lesen. Ich fand den Film sehr drückend und deprimierend.
»Die Welle« sah ich und wunderte mich im ersten Moment, warum es so viel dicker ist, als das Exemplar, was ich zu Hause stehen habe. Dann fiel mir ein, dass mein Exemplar auf Englisch ist, da wir es damals im Englischunterricht in der Schule gelesen hatten. Ich wollte es dann doch noch mal auf Deutsch lesen und entschloss mich, es auch mitzunehmen.
»Brïn« von Sameena Jehanzeb ist eine Neuerscheinung, die ich auf einer Blogvorstellung sah. Das Cover hatte mich sofort in seinen Klauen und als ich die Inhaltsangabe las, wollte ich das Buch dann nicht nur besitzen, sondern auch noch unglaublich gerne lesen. Ich hatte es mir vorbestellt. Leider ging es auf dem Weg verloren, sodass ich es im August erst ziemlich spät in Händen halten konnte.
Als ich dann eines Tages bei Heymann war und mir gestattete, ein Buch zu kaufen, verließ ich die Buchhandlung dann doch mit drei Büchern... :,D
»Die Spur der Bücher« von Kai Meyer lachte mich bei den Neuerscheinungen an. Bisher hatte ich keine Lust gehabt, die Reihe von Kai Meyer zu lesen, aber dieses Exemplar hier lockte mich dann doch.
»Der Circle« von Dave Eggers sagte sofort "Kauf mich" als ich es sah, da mich der Filmtrailer, den ich im Urlaub sah, sofort gebannt hatte. Mittlerweile habe ich auch den Film gesehen und kann es kaum erwarten, dieses Buch zu lesen, da mich der Film ziemlich fasziniert hat.
»Die geliehene Zeit« von Diana Gabaldon musste ich zum Schluss dann auch noch haben. Dieses Buch stand aber ohnehin auf meinem Wunschzettel, da mich der erste Band dieser Reihe schon extrem in den Bann gezogen hatte.
Schwupps hatte ich Ende August dann plötzlich sechs neue Bücher auf meinem SuB. Huch!

Fantasy-Lesenacht am 23.09.2017

http://thecalloffreedomandlove.blogspot.de/2017/09/fantasy-lesenacht-die-sechzehnte-lesen.html

Die liebe Ines von The Call of Freedom and Love veranstaltet am 23.09.2017 (ja, das ist schon morgen) wieder eine Fantasy-Lesenacht und hat mich eingeladen, mitzumachen.
Was soll ich sagen?
Ich bin das Wochenende alleine, hab’ sturmfrei und konnte natürlich nicht ablehnen. 😅
Es passt auch mal wieder gut, da ich zur Zeit ein Sci-Fi-Buch lese und eigentlich kaum Zeit zum Lesen habe.
Also ist diese Lesenacht mal wieder ideal für mich. Mit anderen Worten: Ich bin dabei! ❤️

Mittwoch, 13. September 2017

[Aktion & Lesegedanken] Leselaunen #5

Ja, ihr lest richtig. Die Aktion Leselaunen wurde erneut gerettet.Während es in meinem letzten Beitrag nicht so aussah, als würde die Aktion weiterlaufen, kann ich jetzt sagen, dass Renate sie von Lara letzte Woche übernommen hat. Sie läuft also erst einmal weiter. Ich freue mich sehr darüber.


Leselaunen findet jeden Mittwoch statt und ist eine Art Zustandsbericht über das Leseverhalten und andere persönliche Dinge, die man gerne mitteilen möchte.
Ursprünglich ins Leben gerufen wurde die Aktion von Novembertochter.
Zu den Postings von Lara geht es hier.
Renates Postings befinden sich hier.

Aktuelles Buch?


https://www.lovelybooks.de/autor/John-Jackson-Miller/Kenobi-1145341061-w/
Ich lese momentan »Kenobi« von John Jackson Miller. Das Buch lese ich zusammen mit einer Freundin, deswegen hat es eine besondere Bedeutung für mich.
Die letzten beiden Bücher, die ich las, waren ziemlich kompliziert zu lesen und es fehlte mir ein wenig an Entspannung. Diese kann ich bei diesem Buch hier wieder voll genießen. Millers Schreibstil ist leicht, einfach und flüssig. Man stolpert nicht über seltsame Wörter und kann seiner Fantasie freien Lauf lassen. Man sieht Tatooine fast direkt vor sich.
Ich bin noch nicht sehr weit. Bisher gibt es eigentlich kaum Textstellen aus Obi-Wans Sicht, was ich ein bisschen schade finde. Auch der Text, den ich im Star-Wars-Magazin las und der dafür sorgte, dass ich das Buch haben wollte, fehlt hier komplett.
Trotzdem gefallen mir die Charaktere und die bisherige Geschichte und wie Obi-Wan auf die Einheimischen wirkt, ist sehr interessant. Dass das Buch nicht mehr zum Kanon gehört, lasse ich mal außen vor... *nuschel*


Momentane Lesestimmung?


Die ist absolut in Ordnung. Leider habe ich momentan nur nicht mehr so viel Zeit zum Lesen, da mein Urlaub vorbei ist.
In der Bahn kann ich momentan auch nicht lesen, weil mich die Geräusche der Menschen nerven.
Deswegen lese ich meist abends im Bett, wenn ich nicht zu müde bin.

Zitat der Woche?

»Never change a running system!«
(unbekanntes Sprichwort)

Und sonst so?


Ich mag es gerade gar nicht, dass es so ungemütlich draußen wird. Der Sommer ist schon wieder weg, der Herbst kommt und die ersten Herbststürme sind auch schon wieder unterwegs - und ich bin noch gar nicht bereit dafür, laufe noch in Sandalen herum und hoffe, dass ich hinauszögern kann, wieder auf geschlossene Schuhe umzusteigen.
Wo ist bloß der Sommer hin? =(

Dienstag, 12. September 2017

[Aktion & Lesegedanken] Gemeinsam Lesen #25

http://www.schlunzenbuecher.de/2017/09/gemeinsam-lesen-331.html?showComment=1505253785335#c3987024507939438803

Es ist Dienstag und somit mal wieder Zeit für Gemeinsam Lesen.

Diese Aktion wird veranstaltet von Schlunzenbücher.
Weitere Infos → *klick*





1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese zurzeit »Kenobi« von John Jackson Miller und bin aktuell auf Seite 95.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
»Die meisten nennen mich einfach Annie.« (S. 95)

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Dieser Moment, als Annileen ihren Namen nennt (s.o.) und Obi-Wans Reaktion darauf, ließ mir gestern Abend im Bett tatsächlich die Tränen in die Augen schießen und leise "Ach, Obi-Wan" seufzen. Ein klitzekleiner Moment aber so genial umgesetzt vom Autor, dass meine Emotionen sofort entzündet wurden.
Ja, mir gefällt das Buch wirklich sehr, auch wenn es ein für mich untypischer Stil aus dem Bereich Star Wars ist. Er ist irgendwie ruhiger und nicht so actiongeladen wie andere. Aber das finde ich hier sehr passend.
Schade finde ich nur, dass der Teil, den ich damals im Star-Wars-Magazin las und mich zum Buch gelockt hat, gar nicht mit im Buch vorhanden ist. So kriegt man von Obi-Wans Reise nach Tatooine und die Suche nach der Lars-Familie leider nicht viel mit und das hatte ich mir tatsächlich anders vorgestellt.
Obi-Wans Gedanken kriegt man nur in den Abschnitten "Meditation" mit. Zumindest bisher. Wobei ich diese Abschnitte sehr genial finde.
Ich bin schon gespannt, was noch so passiert. Bisher ist "Ben" ja kaum in Aktion getreten.

4. Peinliche Erlebnisse beim Lesen - hast du da schonmal eines gehabt? (Bibilotta)
Eigentlich nicht. Generell ist mir nur selten etwas peinlich. Ich kann mich jetzt nicht erinnern, ob ich schon mal ein peinliches Leseerlebnis hatte.
Außer, dass ich in der Bahn anfing zu kichern, als ich eine lustige Stelle in einem Buch las. Aber das war mir nicht wirklich peinlich. Ich hab nun mal etwas Witziges gelesen und da stehe ich zu, dass ich dann auch mal anfange zu lachen. Das ist doch menschlich. =)




Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die wöchentlich immer Dienstags bei Steffi & Nadja von Schlunzen-Bücher stattfindet. Teilnehmen darf jeder wann immer er Lust und Zeit dazu hat. Die Fragen dürfen auch nach Dienstag noch beantwortet werden. Bitte benutzt bei einer Teilnahme das Gemeinsam-Lesen Logo! Die farbliche Anpassung auf euren Blog ist erlaubt, das Logo darf aber in seinen Bestandteilen nicht verändert werden.

Montag, 11. September 2017

[Aktion] Montagsfrage #7

http://buch-fresserchen.blogspot.de/2017/09/montagsfrage-liest-du-mehr-papierbucher.html
Ha, heute hab ich Lust und Zeit, Svenjas Montagsfrage zu beantworten. Letzte Woche sah das leider sehr schlecht aus, was mein Stresslevel anging.
Aber diesmal bin ich wieder mit dabei.

Veranstaltet wird diese Aktion aktuell jeden Montag von Buchfresserchen.
Weitere Infos zur Montagsfrage findet ihr hier.
Klickt auf das Banner, um zu Buchfresserchens Antwort-Posting zu kommen.

Liest du mehr Papierbücher oder mehr E-Books, gibt es einen Grund dafür?
Das ist bei mir ganz einfach zu beantworten: Ich lese tatsächlich nur gedruckte Bücher (Printbücher) und damit überhaupt keine eBooks.
Ich kann mit eBooks einfach nix anfangen. Mir behagt es nicht, wieder von Technik, Steckdose und Akkuleistung abhängig zu sein. Ein Buch muss für mich immer funktionieren und bei Technik gibt es keine 100%ige Garantie, dass man sein Buch auch aufrufen kann. Ich kenne Leser, die schleppen für Notfälle trotzdem Bücher mit sich rum, falls der eBook-Reader streikt.
Die Vorteile von eBooks kenne ich. Die brauch man mir gar nicht zu nennen. Schließlich habe ich beruflich mit ihnen zu tun.
Aber für mich sind das alles keine Argumente. Ich verreise nie so lange, dass ich 10 Bücher mitschleppen muss. Maximal packe ich nur zwei Bücher ein. Da ich eh immer eine große Reisetasche mitschleppe, die eigentlich selten komplett voll ist, nehme ich das gerne in Kauf.
Noch dazu kommt, dass ich die Displays der bekannten Reader zu klein finde. Ich weiß, man kann die Schriftgröße anpassen, aber die Fläche, von der man abliest, ist mir dennoch zu klein. Das Format passt mir einfach nicht. Jedes Taschenbuch ist größer.
Da ich dann außerdem auch noch leidenschaftliche Badewannenleserin bin, kommt ein elektronisches Gerät im feuchten Bad für mich einfach gar nicht in Frage. Ich kann mit einem Reader nicht in die Wanne steigen. Die Elektronik ist so empfindlich, dass es ihn schon allein durch die Luftfeuchtigkeit im Badezimmer töten könnte und das möchte ich nicht. Ich könnte nicht entspannt lesen... Ein Printbuch hält diese Luftfeuchtigkeit locker aus. Und wenn man aufpasst, fällt einem das Buch auch nicht in die Wanne.
Ein Buch bedeutet für mich Bücherduft, Seitenrascheln und Unabhängigkeit von elektronischen Geräten.

Donnerstag, 7. September 2017

[Rezension] Ödön von Horváth: »Jugend ohne Gott«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 1999
Genre: Klassiker
ISBN: 978-3-518-18807-1
Preis: 7,00€
Seiten: 194
Verlag: Suhrkamp
Gelesen von: 31.08. - 02.09.2017

Bewertung:
Eine Schule in Zeiten des totalitären Regimes: Der vierunddreißigjährige Geographie- und Geschichtslehrer der Unterstufe ist, obwohl er mit den Werten der herrschenden Faschisten nicht einverstanden ist, zunächst ein Mitläufer des Systems. Auf einer Klassenfahrt realisiert er, dass die Erziehung der Schüler zum Militarismus lediglich zu Kälte, Mangel an Toleranz und Gottlosigkeit führt. Als er sich in einen Streit der Jugendlichen einmischt, lädt er selbst Schuld auf sich.
Die Geschichte eines Lehrers, der versucht, sich mit humanistischen Idealen gegen die faschistischen Tendenzen seiner Schüler zu wehren, zählt zu den großen Klassikern der Moderne.
(Quelle: https://www.dtv.de/buch/oedoen-von-horvath-jugend-ohne-gott-13854/)
Dieses Buch habe ich vor über 10 Jahren in der Schule gelesen. Im Deutschunterricht. Ich weiß noch, dass ich es damals gehasst habe. Es hat mich aufgeregt, dass der Lehrer seine Schüler mit Anfangsbuchstaben abkürzt. Das war auch so ziemlich das Einzige, was ich von dem Buch behalten hatte. Alles andere hatte ich vergessen.
Nun wird das Buch (erneut) verfilmt und ich sah den Trailer im Kino mit meiner Freundin. Ich erzählte ihr von dem Buch und sie wurde neugierig und fing, noch während ich bei ihr zu Besuch war, das Buch an zu lesen. Durch ihre Kommentare zu diesem Buch, bekam ich selbst auf einmal Lust, es zu lesen und zu rezensieren. Ich muss das damals gewusst haben, dass ich es eines Tages noch mal mit dem Buch versuchen werde, da ich es noch in Besitz hatte und nicht entsorgt hatte.
Tjaaa, und heute denke ich tatsächlich anders drüber. Das liegt wohl auch daran, dass ich damals den Kommentar nicht las. Dazu war im Unterricht nicht die Zeit und ich war einige der Wenigen mit dieser Ausgabe.
Diesmal habe ich den Kommentar gelesen und dadurch habe ich wirklich einiges mehr verstanden. Die Bezüge zu Horváths eigener Situation, die er hat mit einfließen lassen. Wie alt dieses Buch tatsächlich schon ist ...
Es gab Jahre, da fand ich solche Literatur unnötig. Überall wurde man zugeballert mit Hitler, NS-Zeit, Drittes Reich etc.pp.
Aber wenn ich mir die politische Situation heute angucke, kann dieses Werk Horváths als Warnung gelten. Als Warnung davor, wie es nicht sein sollte und nie wieder sein darf. 80 Jahre nach dem Erscheinen dieses Werkes.

Einige Dinge haben mich auch diesmal wieder aufgeregt. Wie schwach und angstvoll der Lehrer am Anfang ist. Dass er die Schüler mit Anfangsbuchstaben abkürzt, hat mich immer noch genervt. Die Ansichten der Welt von damals. Dass man lieber vorher überlegt, ob das, was man Kommentieren möchte, schon im Radio Thema gewesen war, bevor man seine Meinung kundtut. Ist man unsicher oder anderer Meinung, hält man lieber den Mund.
Oder dass der Lehrer die Privatsphäre seines Schülers gestört hat, indem er einfach sein Tagebuch las. Hätte er dies gelassen, wäre es nie zu so einem Ende gekommen.
Alles Dinge, die mich ankotzen und immens aufregen. Aber ich weiß, dass dafür der Autor nichts kann. Es war ja damals leider wirklich so. Auch diese elendige Spionage.

Horváths Schreibstil gefällt mir übrigens sehr. Ich mag es, wie er durch Mikro- und Makrokomposition am Ende eines Kapitels Bezug zum Anfang des Kapitels nimmt oder auch Rückverweise macht und Kapitel aufeinander beziehen lässt; sie miteinander verknüpft.
Unbekanntere Wörter sind übrigens in dieser Ausgabe erklärt. Ich musste nichts nachschlagen. Dadurch wurde mein Lesefluss nicht beeinträchtigt.
Der Schreibstil liest sich einfach und macht eigentlich Spaß, wäre da der Inhalt des Buches nicht. Spaß gemacht hat mir das Buch tatsächlich nach wie vor nicht.
Es war ein wenig lehrreich aber die größte Zeit fand ich es drückend. Würde ich dem Buch eine Farbe geben müssen, wäre es grau mit brauner Schrift. Grau, düster mit einem Hauch von Angst und Verzweiflung und einer winzigen Spur Abscheu.

Mein Fazit:
Klassiker, der einen düsteren Einblick in die damalige Zeit gibt und zu heutiger Zeit eine Art Warnung ist. Vor einem Reich, wie es nie wieder eines geben darf... Vorsicht, drückt auf die Stimmung. Eher lehrreich als unterhaltsam.