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Montag, 6. Juli 2015

[Rezension] Dan Brown: »Sakrileg - The Da Vinci Code«

Buchreihe: Band 2 der Reihe um Robert Langdon
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2006
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-404-15485-2
Preis: 9,95€
Seiten: 617
Verlag: Bastei Lübbe
Gelesen von: 14.04. - 01.07.2015

Bewertung:
Robert Langdon, Symbologe aus Harvard, befindet sich aus beruflichen Gründen in Paris, als er einen merkwürdigen Anruf erhält: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden.
Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte, Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten. Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Enkeltochter des ermordeten Kurators. Eine aufregende Jagd beginnt ...
Dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen.
Die Thematik des Buches fasziniert mich einfach. Eine bekannte Legende/Geschichte, hinter der viel mehr ist, als man sonst so kennt. Ich liebe das.
Schade nur, dass ich noch so viel aus dem damaligen Film wusste. Dadurch war nicht alles für mich überraschend. Aber einiges dann doch!
Die Charaktere kommen sehr überzeugend rüber und sind gut dargestellt. Besonders Sophie hat es mir angetan. Eine toughe, wenngleich ahnungslose, junge Frau, die keine Scheu hat, sich zur Wehr zu setzen...
Einige Charaktere haben eindeutig Dreck am Stecken, bei einigen ist man nicht sicher, was man von ihnen halten soll und bei anderen tappt man völlig im Dunkeln - hält sie gar möglich für den Feind, obwohl sie das gar nicht sind oder aber auch umgekehrt. Ja, ich tappte - trotz des Films, den ich damals zweimal sah - ziemlich arg im Dunkeln bei einigen meiner Vermutungen. Das hat das Buch erst recht spannend gemacht, wie ich finde.
»Sakrileg« ist der zweite Band der Reihe um Robert Langdon, den Symbologen. Wenn man mit dem ersten Band, dessen Story hier nur nebenbei einmal kurz angesprochen wurde und sonst nichts zur Sache tut, beginnen möchte, sollte man zu »Illuminati« greifen. Man muss es jedoch nicht. Die Bücher bauen nicht aufeinander auf und man kann sie getrost getrennt voneinander lesen.
Der Autor schaffte es, mich vom ersten Satz an zu fesseln. Bis zum Schluss hielt sich die Spannung - was nicht jedes Buch bei mir schafft. Und das Ende macht Lust auf mehr.
Ich möchte nicht allzu viel verraten, aber ein kleines Happy End für Sophie gibt es dann doch. Ich hatte dies völlig vergessen und konnte mich somit mit ihr mitfreuen.
Das, was sich am Ende des Buches zwischen Robert und Sophie anbahnt/herausstellt, gefiel mir hier sehr gut. Ich weiß noch, dass ich es damals im Kino ein wenig blöd fand, dass so gar nichts zwischen den beiden lief... Wenngleich man es jedoch geahnt hat. Das war im Buch sehr viel besser dargestellt. Und ja, vielleicht spielt der nächste Band ja mit beiden in Florenz? =D
Ich würde mich echt freuen, da mir beide Charaktere sehr ans Herz gewachsen sind. ♥

Fazit: 
Sehr empfehlenswerte, moderne und faszinierende Geschichte über die Suche nach dem Heiligen Gral, die einige Überraschungen parat hält, die man sich so nicht gedacht hätte.

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