Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Sonntag, 27. April 2014

[Rezension] Tim Powers: »In fremderen Gezeiten«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2013
Genre: Jugendbuch
ISBN: 978-3-570-40153-8
Preis: 9,99€
Seiten: 509
Verlag: cbj
Gelesen von: 19.02 - 27.04.2014

Bewertung:
Mitten in der Karibik gerät John Chandagnac in ein faszinierendes Piratenabenteuer: Freibeuter entern sein Schiff und zwingen ihn, der Crew beizutreten! Kaum auf Jamaika angekommen, stürzt er sich als frischgebackener Pirat Jack Shandy in eine atemberaubende Voodoo-Expedition zu einem sagenumwobenen Jungbrunnen. Für Jack nicht nur ein Wettlauf gegen seine Konkurrenten, jede Menge Zombies und die englische Flotte - sondern vor allem gegen die Zeit: Seine Geliebte Beth schwebt in höchster Gefahr! Doch dann bekommt er es mit dem großen Schwarzbart (Blackbeard) zu tun - und ein magischer Showdown beginnt ...

Der Klappentext behandelt tatsächlich nur einen kleinen Teil des Buches.
Wie es dazu kam und warum genau John Pirat wurde, liest man auf den Seiten davor.
Die Geschichte ist faszinierend und erinnert an manchen Stellen stark an »Fluch der Karibik«. Nicht ohne Grund ist dieser Roman Vorlage des 4. FdK-Films gewesen. ;-)
Aber auch die Spielreihe »Monkey Island« ist eine Folge dieses wirklich tollen Romans.
Dennoch ist der Roman ganz anders, denn er erzählt eine andere Geschichte.
Aber Fans von Piratengeschichten werden dieses Buch lieben.

Der Schreibstil ist stellenweise nicht ganz so einfach, wenn man im Bereich des Segelns nicht so bewandert ist. So wird häufig mit Fachbegriffen umhergeschmissen, die nirgends erklärt werden und Normalsterbliche oder Jugendliche nicht wissen können. Das finde ich doch ein wenig schade, da dadurch viel Spannung in betreffenden Situationen verloren geht und man sich gewisse Textstellen einfach nicht vorstellen kann. Natürlich kann der Leser in einem Wörterbuch nachschlagen - aber nicht jeder ist gewillt beim Lesen, Wörter nachzuschlagen.

Ansonsten ist das Buch faszinierend beschrieben und leicht zu verstehen. Die Geschichte ist fesselnd und spannend und hält einige Wendungen und Überraschungen parat, die man nicht erwartet hätte.
Auch wird gerne aus anderen Perspektiven geschrieben, sodass nicht nur der Protagonist John im Vordergrund steht, was mir sehr gefällt. Dadurch ist die Geschichte sehr abwechslungsreich zu lesen.

Die Unterteilung des Buches ist simpel, aber doch wirkungsvoll. Es gibt einen Prolog vor dem Beginn der Story und einen Epilog, der nach der Story spielt. Dazwischen ist die Geschichte in drei Bücher unterteilt, die sozusagen die Stufen der Piraterie unterteilen, die John durchläuft. (Wenn man das so sagen kann und ich es richtig verstanden habe.)

Fazit:
Tolle und spannende Geschichte mit überraschenden Wendungen und unterschiedlichen Perspektiven - für jeden Piratenfan ein Muss, auch wenn teilweise mit Fachbegriffen um sich geschmissen wird, die den Lesefluss beeinträchtigen.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank, dass du meinen Eintrag gelesen hast und ihn nun kommentieren möchtest!
Bitte beachte, dass ich Spam und Beleidigungen ohne Vorwarnung löschen werde. Überlege dir daher gut, was du schreibst und auch wie. Auch geschriebene Texte haben einen "Tonfall".
Konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge sind jedoch immer gern gesehen.