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Montag, 27. Januar 2014

[Rezension] Timothy Zahn: »Star Wars - Das letzte Kommando«

Buchreihe: Band 3 der »Zahn-Trilogie«
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 1999
Genre: Science-Fiction
ISBN: 978-3-442-35253-1
Preis: 8,00€
Seiten: 509
Verlag: Blanvalet
Gelesen von: 19.11.2013 - 21.01.2014

Bewertung:
Die entscheidende Großoffensive gegen die Neue Republik ist in vollem Gange. Und während immer mehr Rebellenplaneten fallen, machen sich Luke Skywalker und Han Solo mit einigen Gefährten auf den Weg nach Wayland, dem Kloning-Zentrum des Imperiums. Dort treffen sie auf den Jedi-Meister C'baoth, der sich zum Herrscher des Imperiums ausgerufen hat. Es kommt zum mörderischen Entscheidungskampf - und zu spät erkennt Luke, daß ihn der Jedi-Meister in eine tödliche Falle gelockt hat.

Hmm... Diese Rezension hier fällt mir extrem schwer. Denn das Buch - und damit das Ende dieser Trilogie - hat mir ausgesprochen gut gefallen und ich habe nichts daran auszusetzen.

Natürlich ist es immer noch ein wenig seltsam gewesen, als es um die "Klons" ging, wenn man diese Buchreihe zu heutiger Zeit liest, in der die Star Wars-Saga (um Anakin Skywalker und die Klonkriege) abgeschlossen ist. Man darf nicht vergessen, sich in Erinnerung zu rufen, dass damals, als diese Buchreihe erschienen ist, man von den Filmen, wie es sie heute gibt, weit entfernt war. Man wusste nix über Klone und Klonkriege geschweige denn über die Kindheit von Luke und Leia...
Mich ärgert es immer noch, dass George Lucas offenbar diese Buchreihe abgenickt hat, aber im Nachhinein doch wieder einiges verändert hat. Als hätte er selber nicht gewusst, in welche Richtung er mit seiner Geschichte will. Naja, es bringt nichts, ihm einen Vorwurf deswegen zu machen. Man muss halt Bücher und Filme trennen oder einfach über Unstimmigkeiten hinwegsehen. ;-)

Tut man dies, kann man auch den letzten Band dieser Reihe wunderbar genießen.
Wie schon die Bände zuvor, ist auch der letzte Band flüssig, spannend und in typischem Star Wars-Stil gehalten. Die Charaktere sind alle so wie sie sein sollen - und auch der Humor ist genau an richtiger Stelle.
Man fiebert dem Ende entgegen und möchte wissen, wie es ausgeht - aber gleichzeitig hat man auch Angst davor und zögert das Ende bewusst hinaus, indem man weniger liest. So erging es zumindest mir. Ich wollte nicht, dass es vorbei geht... :-( Das ist auch der Grund, warum ich so lange gebraucht habe, dieses Buch durchzulesen. ^^°
Als ich mich dann endlich mal ransetzte, mir ein Herz fasste und das Buch endlich durchlas, war ich jedoch nicht traurig. Es ist ein schönes Ende, wie ich finde. Alle sind im Reinen mit sich selber und blicken der Zukunft entgegen und ihrer/n Aufgabe/n...
So war ich ausnahmsweise gar nicht traurig, als ich das Buch zusammenschlug. Ich hatte sogar ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen. :D

Mein Fazit:
Ein perfektes Ende der Trilogie, die absolut empfehlenswert ist - nicht nur für Fans, sondern für alle, die die Star Wars-Filme mögen und/oder lieben.



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