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Sonntag, 23. Juni 2013

[Rezension] Cornelia Funke: »Tintenherz«

Buchreihe: Band 1 der Reihe »Tintenwelt-Trilogie«
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 2010
Genre: Jugendbuch/Fantasy
ISBN: 978-3-7915-0465-0
Preis: 19,90€
Seiten: 573
Verlag: Dressler
Gelesen von: 13.05. - 26.05.2013

Bewertung:
»Die Dunkelheit war blass vom Regen und der Fremde war kaum mehr als ein Schatten. Nur sein Gesicht leuchtete zu Meggie herüber«

Wer ist Staubfinger, der Fremde, wirklich? Und wer ist Capricorn, wer Zauberzunge? Antworten findet Meggie in einem alten ligurischen Bergdorf - und in einem Buch.

Meggie wohnt mit ihrem Vater Mo gemeinsam in einem Haus voller Bücher.
Was mit ihrer Mutter geschehen ist, weiß sie nicht. Ihr Vater rückt nicht mit der Sprache raus.
Eines Tages taucht ein Fremder mit einem seltsamen Namen auf: Staubfinger.
Meggie darf bei dem Gespräch, dass ihr Vater mit ihm führt, nicht dabei sein - lauscht aber dennoch. Nur versteht sie kein Wort von dem, was gesagt wird.
Nach dem Gespräch mit Staubfinger, bricht ihr Vater plötzlich alle Zelte ab und fährt mit seiner Tochter zu Elinor, der Tante von Meggies Mutter. Sie ist eine Bücherfanatikerin und ihr Haus ist eine einzige Bibliothek.
Mo ist im Besitz eines Buches namens Tintenherz, welches scheinbar sehr wertvoll ist. Denn ausgerechnet wegen diesem Buch, wird Mo von Capricorns Schergen entführt.
Mit Elinor und Staubfinger macht sich das Mädchen verzweifelt auf die Suche nach Mo - nur um in Capricorns Dorf in eine Falle zu laufen. Doch mit Staubfingers Hilfe, können sie fliehen.
Aber für wie lange? Und können sie Capricorn besiegen?

Eine wirklich wunderschöne, fantasievolle und liebevolle Geschichte über die Liebe zu Büchern und die Beziehung zwischen Vater und Tochter - mit wunderschönen Zitaten auch aus anderen zauberhaften Büchern.
Dieses Buch entführt den Leser in eine andere Welt und lässt alles um sich herum vergessen. Es ist sehr spannend, hat wundervolle Fantasyelemente und hält unerwartete Wendungen bereit.
Als Bibliophiler findet man sich schnell selber in dieser Geschichte wieder und kann sich gut in die bücherliebenden Charaktere Elinor, Meggie und Mo hineinversetzen.
Die Illustrationen der Autorin in diesem Buch unterstützen die beschreibenden Worte ihrerseits und helfen dem Leser, völlig in die Welt von »Tintenherz« abzutauchen.
Allerdings sollten Menschen mit einer ausgwachsenen Schlangenphobie die Finger von diesem Buch lassen oder aber jemanden bitten die Schlangenbilder in diesem Buch entsprechend zu überkleben/überdecken. Cornelia Funke zeichnet sehr gut, weswegen die paar Zeichnungen von Schlangen wirklich sehr echt aussehen - und vermutlich jeden Schlangenphobiker schocken. Das ist für mich jedoch kein Grund für einen Punktabzug.

Mein Fazit:
Für jeden Büchernarr, der fantastische und zauberhafte Geschichten liebt, ein absolutes Muss.

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