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Freitag, 17. Mai 2013

[Lesegedanken] »Tintenherz« und Zitate

Wow... Ich habe erst diese Woche mit dem Buch angefangen und hab schon die Hälfte durchgelesen. Ja, daran erkennt man, wie begeistert ich von einem Buch bin.
Und von »Tintenherz« bin ich wirklich hellauf begeistert.
Aber kein Wunder, oder? Bisher mochte ich alle Bücher von Cornelia Funke, die ich las - und das Buch handelt von einem Buch und der Liebe zu Büchern.
Wer hat da erwartet, dass ich das Buch nicht mögen könnte? XD
Am liebsten würde ich jede Minute und Sekunde damit verbringen, in dem Buch weiterzulesen. Es ist megaspannend und faszinierend und reißt mich wahrhaftig mit.
Oh was war ich hibbelig, als beschrieben wurde, wie Elinor nach Hause kam!
Und wie geschockt ich war, als feststand, dass Capricorn alle ihre Bücher im Garten verbrannt war... Ich konnte nicht atmen und dachte die ganze Zeit: "Oh, bitte, bitte, lass die Bücher noch rettbar sein!"

Sehr schön finde ich im Übrigen die ganzen Zitate, die zu Beginn eines jeden Kapitels zitiert werden. Und zwar nicht nur aus Büchern, die kein Mensch kennt. Sondern auch aus Werken wie »Der Herr der Ringe« oder »Der kleine Hobbit« oder »Der König von Narnia«... 

Nun endlich kann ich zumindest ansatzweise den ganzen damaligen Hype um die Tintenwelt-Trilogie verstehen. XD
Ich hätte schon sehr viel früher diese Buchreihe lesen sollen. o.o


Und weil ich sie so schön fand und mir rausschrieb, hier ein paar Zitate, die ich wunderschön und bewegend fand:
Manche Bücher müssen gekostet werden,
manche verschlingt man,
und nur einige wenige kaut man
und verdaut sie ganz.
(S. 16)
»Wenn du ein Buch auf eine Reise mitnimmst«, hatte Mo gesagt, als er ihr das erste in die Kiste gelegt hatte, »dann geschieht etwas Seltsames. Das Buch wird anfangen, deine Erinnerungen zu sammeln. Du wirst es später nur aufschlagen müssen und schon wirst du wieder dort sein, wo du zuerst darin gelesen hast. Schon mit den ersten Wörtern wird alles zurückkommen: die Bilder, die Gerüche, das Eis, das du beim Lesen gegessen hast... Glaub mir, Bücher sind wie Fliegenpapier. An nichts haften Erinnerungen so gut wie an bedruckten Seiten.«
(S. 24)
Bücher müssen schwer sein, weil die ganze Welt in ihnen steckt.
(S. 28)
Und so machten sie sich auf den Weg - ohne von jemandem Abschied zu nehmen, an einem viel zu frühen Morgen, der nach Regen roch.
(S. 29)
Wer Bücher stiehlt oder ausgeliehene Bücher zurückbehält, in desse Hand soll sich das Buch in eine reißende Schlange verwandeln. Der Schlagfuß soll ihn treffen und all seine Glieder lähmen. Laut schreiend soll er um Gnade winseln, und seine Qualen sollen nicht gelindert werden, bis er in Verwesung übergeht. Bücherwürmer sollen in seinen Eingeweiden nagen wie der Totenwurm, der niemals stirbt. Und wenn er die letzte Strafe antritt, soll ihn das Höllenfeuer verzehren auf immer.
(Inschrift in der Bibliothek des Klosters San Pedro in Barcelona, zitiert von Alberto Manguel; »Tintenherz« S. 55)
Nun, das ist ein Segen, nicht wahr? Manchmal ist es schon praktisch, dass unser Gedächtnis nicht halb so gut ist wie das der Bücher. Ohne sie wüssten wir vermutlich gar nichts mehr.
(S. 56)
Wenn der Wind sich in den Kopf setzt, mit dem Feuer zu spielen, dann kann selbst ich es nicht zähmen.
(S. 78)
Tausend Feinde außerhalb des Hauses sind besser als einer drinnen.
(Arabisches Sprichwort; »Tintenherz« S. 84)
Es spielt gar keine Rolle, wer man ist oder wie man aussieht, solange einen nur jemand liebt.
(Roald Dahl, Hexen hexen; »Tintenherz« S. 86)
Die Straße gleitet fort und fort,
Weg von der Tür, wo sie begann,
Weit überland, von Ort zu Ort,
Ich folge ihr, so gut ich kann.
Ihr lauf ich raschen Fußes nach,
Bis sie sich groß und weit verflicht
Mit Weg und Wagnis tausendfach.
Und wohin dann? Ich weiß es nicht.
(J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe; »Tintenherz« S. 114)
Denn die Stunden der Nacht sind Stunden der Macht für Reißzahn, Klaue und Pfote.
(S.234)

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