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Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Sonntag, 6. Januar 2013

[Rezension] Lian Hearn: »Der Clan der Otori - Das Schwert in der Stille«

Buchreihe: Band 1 der Reihe »Der Clan der Otori«
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2007
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-8289-9776-9
Preis: 8,95€
Seiten: 380
Verlag: Ullstein

Bewertung:
Es geschah im letzten Tageslicht, im Regen. Bislang hatte Takeo nicht gewusst, was Menschen einander antun können, nichts von den wilden Schlachten der Clans. Doch dann wird seine Familie ermordet, er selbst entkommt dem Tod nur knapp. Otori Shigeru vom Clan der Otori ist es, der ihn rettet - das Schlangenschwert in der Hand. Von Shigeru, einem Helden aus vergangenen Zeiten, lernt Takeo die Bräuche des Clans. Neben Schwertkampf und Etikette widmet er sich jedoch auch anderen, dunkleren Künsten: seiner Fähigkeit, an zwei Orten zugleich zu sein etwa oder sich unsichtbar zu machen. Dabei verstrickt er sich immer tiefer in ein Gespinst aus Lügen, Geheimnissen und Rache. Doch seiner Bestimmung kann er nicht entfliehen.
Und so verbindet Takeo sein Schicksal mit dem der Otori...

Eines Tages wird Takeos Dorf überfallen und seine Familie brutal ermordet. Er selbst kann nur entkommen, weil ein fremder Reisender ihn rettet.
Dieser Fremde stellt sich als Lord Otori Shigeru vom Clan der Otori heraus und nimmt Takeo bei sich auf.
Zusammen reisen sie in Shigerus Heimatstadt Hagi. Dort angekommen gibt Shigeru bekannt, dass er Takeo adoptieren möchte.
Doch der Clan stellt Bedingungen für diese Adoption...

Takeo lebt sich ein in Hagi.
Er lernt viel und als seine Fähigkeiten erwachten kommt er in die Obhut eines neuen Lehrmeisters, um diese Fähigkeiten zu beherrschen.
Takeo lernt fleißig und gemeinsam mit Lord Shigeru schmiedet er einen Plan, den Mörder seiner Familie zu beseitigen.
Doch die Ereignisse überschlagen sich und letztendlich ist alles ganz anders, als man erwartet...

Das Buch hat mir sehr gefallen. Die Mischung aus Historischer Roman und Fantasy ist hier wirklich sehr gut getroffen. Es hat einen sehr realistischen Touch... Zumal die Menschen zu der Zeit in Japan doch ähnlich gelebt haben.

Schreibtechnisch hat die Autorin etwas Ungewohntes ausprobiert: Sie erzählt Takeos Geschichte aus dessen Sicht - in der Ich-Form.
Kaedes Geschichte erzählte sie parallel jedoch in der Sie-Form.
Das bringt Abwechslung in den Roman. Zunächst fand ich das zwar merkwürdig, aber man gewöhnt sich schnell dran und ich fand diese Technik sehr faszinierend... Während Takeos Leben sehr persönlich von ihm erzählt wird, erlebt man das von Kaede quasi als "Stiller Beobachter". Das erweckt den Eindruck, dass die Haupthandlung auf Takeo fixiert ist, jedoch die Geschichte dennoch nicht unwichtig ist.

Der Verlauf der Geschicht ist tragisch und überraschend. Mit dem Ausgang des ersten Romans habe ich nicht gerechnet...
Aber es macht Lust auf mehr und Takeo und Kaede habe ich - genau wie Shigeru - sehr schnell und leicht in mein Herz geschlossen.
Ich bin gespannt wie es weiter geht.

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