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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
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Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Montag, 21. Januar 2013

[Rezension] Kerstin Gier: »Rubinrot. Liebe geht durch alle Zeiten«

Buchreihe: Band 1 der Reihe »Liebe geht durch alle Zeiten«
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 2012
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-401-06763-6
Preis: 39,99€
Seiten: 345
Verlag: Arena

Bewertung:
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16-jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!
Der Klappentext allein wirkt im ersten Moment sehr kitschig und hätte mich wirklich nicht zum Kaufen des Buches angeregt.
Das Cover bestätigt das nur - in meinen Augen.
Aber ich bin froh, dass ich auf die Leute gehört habe, die mir diese Reihe empfohlen haben. (Danke an dieser Stelle noch einmal an euch alle!)
Schon die ersten Seiten überzeugten mich. Und nach dem ersten Kapitel war ich süchtig. Das Buch fesselte mich tierisch und ich wollte am liebsten nichts anderes machen als Lesen.
(Un)glücklicherweise hatte ich auch noch andere Verpflichtungen, weswegen ich mich vom Buch losreißen MUSSTE... Sonst hätte ich die Reihe vermutlich in kürzester Zeit durchgelesen und alles andere um mich herum vergessen.
Auch wenn ich ihn mir ganz anders vorgestellt habe, überzeugt Kerstin Giers Schreibstil auf voller Linie.
Da ich absolut kein Kitsch-Fan bin, kann sich hier so manch einer schon denken, dass das Buch absolut überhaupt nicht kitschig ist.
Im Gegenteil: Es hält sogar ein paar Lacher parat. Und über Gwennys Freundin Leslie musste ich doch ein paar Mal echt schmunzeln.
Auch hatte ich wirklich keine Probleme, mich in Gwendolyn hineinzuversetzen. Da sie selber genauso wenig weiß, wie der Leser und im Prinzip ebenfalls ins kalte Wasser geschmissen wurde, baut der Leser sofort eine Art Bindung zu ihr auf. Auf der Basis des Verständnis.
So findet man das Verhalten ihrer Mutter genauso seltsam wie Gwen selbst und ist am Ende des Bandes bestimmt genauso verwirrt von Gideons Verhalten wie Gwen...
Ganz toll finde ich Prolog und Epilog.
Am Anfang versteht man wirklich überhaupt nichts. Man wird ins Jahr 1912 geschmissen und bekommt eine Unterhaltung zwischen einer Frau und einem Mann mit und weiß letztlich gar nicht, worum es geht. Nur ganz leise kann man es erahnen...
Der Epilog ist dann schon wieder deutlicher und lässt die Ahnung in eine festere Vermutung + Verdacht umschlagen. Ich konnte nicht fassen, was ich aus dem Epilog rauslas und war nicht nur von Gideons Verhalten verwirrt, sondern auch vom Epilog...
Mit anderen Worten: Ich war völlig mitgerissen von der Geschichte und war völlig drin versunken.
Zwischen den Kapiteln findet man Zitate und Erklärungen aus den Chroniken der Wächter. Das ist sehr gut gelöst. Es bietet eine Art der Vorbereitung auf das kommende Kapitel und erklärt ein paar Dinge aus dem "Zeitreise-ABC". Das ist hilfreich für den Leser und fesselt noch mehr. Sehr gut gelöst!

Mein Fazit:
Unbedingt lesenswert - vor allem für die weiblichen Leser unter uns. Das Buch ist nicht grundlos ein Bestseller und hielt sich so lange in den Bestsellerlisten!

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