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Montag, 29. Oktober 2012

[Rezension] J.R. Ward: »Black Dagger - Vampirträume«

Buchreihe: Black Dagger Bd. 12
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2. November 2009
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-453-52637-2
Preis: 7,95€
Seiten: 352 Seiten
Verlag: Heyne

Bewertung:

Während der Vampirkrieger Phury noch zögert, seine neue Rolle als Primal zu erfüllen, lebt sich die Auserwählte Cormia im Anwesen der Bruderschaft immer besser ein. Doch die Beziehung zwischen Phury und Cormia ist von Zweifeln und Missverständnissen geprägt, und Phury glaubt immer weniger daran, seiner Aufgabe gewachsen zu sein. Seine innere Zerrissenheit lässt ihn schließlich einen furchtbaren Fehler begehen. Unterdessen steigt der ehemalige Vampir Lash zum neuen Anführer der Gesellschaft der Lesser auf. Mit ungeheurer Brutalität geht er gegen die Vampiraristokratie vor, und Wrath und die Bruderschaft der Black Dagger haben schon bald alle Hände voll damit zu tun, ihre Leute zu beschützen. Und dann taucht auch noch der gefallene Engel Lassiter auf, der behauptet, der Bruderschaft einen äußerst kostbaren Verlust ersetzen zu können...

Band 12 der Reihe »Black Dagger«. Mir auch jetzt im Nachhinein noch immer unerklärlich, warum der Band »Vampirträume« heißt.
Der nächste Teil um die Liebesgeschichte zwischen Cormia und Phury.
Der erste Teil des Buches hat mich ziemlich angekotzt. Das Drama zwischen Cormia und Phury wurde immer nervtötender. Und allein Phury ging mir irre auf den Keks. Vor allem nervte es mich, dass er lieber kleinlaut das Opferlamm spielte, als für klare Verhältnisse zu sorgen. Ein furchtbar dramatisches Hin und Her, welches einfach unnötig war und dadurch langweilig. Es wirkte auf mich künstlich herbeigeführt. Als wolle die Autorin unbedingt ein Drama zwischen den beiden inszenieren und es fiel ihr nichts besseres ein, als diese saudummen Missverständnisse. Gähn!
Die Sexszenen machten es übrigens auch nicht spannender. Meine Güte, muss das wirklich alles so detailliert beschrieben sein? Laaaangweilig. 
Doch das Buch hatte auch gute Momente. Verdammt gute. Denn die eigentliche Story um die Bruderschaft und deren Kampf gegen die Lesser ist nach wie vor total fesselnd.
Es ging ziemlich voran in diesem Band. Und es war sehr, sehr spannend. Mir kam es auch so vor, als wäre diesmal mehr Hauptstory im Band als in den letzten Bänden.
Und auch Phury landete am Ende wieder auf der richtigen Spur und setzte eine Veränderung bei der Jungfrau der Schrift durch. Da zeigte er endlich mal Rückgrat!
Natürlich geht die Liebesgeschichte zwischen Phury und Cormia so aus, wie alle anderen davor. Aber ich war froh, als die beiden sich endlich die Gefühle eingestanden, die sie füreinander hegten. Ich verspürte so etwas wie Erleichterung. Das Drama war nun endgültig abgehakt.
Das Ende dieses Bandes fand ich sehr schön und die Geste der Brüder war wirklich herzzereißend. Ja, trotzdem der erste Teil dieses Bandes für mich höllisch anstrengend, langweilig und nervtötend war, schaffte es die Autorin mich doch mitzureißen und am Ende musste ich sogar lächeln. Und ich freue mich riesig für Z und Bella! Und der Name der Kleinen ist wirklich gut gewählt. So ein liebevoller Name!
Doch auf Grund der vielen Kritikpunkte kriegt das Buch nur 3 von 5 möglichen goldenen Federn.

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