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Montag, 16. Juli 2012

[Rezension] Michael Reaves & Steve Perry: »Star Wars - Die Macht des Todessterns«

Buchreihe: -
Einband: Paperback 
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Genre: Science-Fiction
ISBN: 978-3-442-26566-4
Preis: geschenkt bekommen; eigentlich 13,00€
Seiten: 478
Verlag: Blanvalet

Bewertung:
Der Todesstern - die gewaltigste Waffe, die jemals im Imperium ersonnen wurde; groß wie ein Mond und mit ausreichender Feuerkraft ausgestattet, um einen ganzen Planeten zu vernichten. Doch der Todesstern wäre wertlos gewesen, hätte es nicht Tausende von Männern und Frauen gegeben, die ihn gesteuert und die Waffensysteme bedient haben. Wer waren diese Männer und Frauen? Was hat sie dazu gebracht, sich an Bord dieses Monstrums zu begeben? Waren sie freiwillig dort - oder hatte man sie gezwungen? Dies ist ihre Geschichte.


Die spektaktuläre Rückkehr zu »Krieg der Sterne«, womit der Grundstein der erfolgreichsten Science Fiction Saga gelegt wurde - diesmal aus der Sicht des Imperiums!

Das Leben des Todessterns. Von der Konstruktion über den Jungfernflug bis hin zu seiner Explosion.
Aus den verschiedensten Situationen kommen Menschen dorthin, um zu arbeiten. Werden entweder gezwungen oder vor die Wahl gestellt.
Wie war es für denjenigen, der die Riesenkanone betätigte?
Wie hat Darth Vader das Ganze gesehen?
Was für Gerüchte gab es, als Prinzessin Leia an Bord gebracht wurde? Von Vader höchstpersönlich.
Wie fühlten sich die Architekten, die diese Waffe bauten? War es ihnen egal, was sie da schafften? Oder hatten sie Bedenken? Wurde die Schwachstelle des Todessterns, von der die Rebellen im Film sprachen, mit Absicht gebaut? Wurde sie erkannt?
Wie war es für die Sturmtruppler, als ein verrückter Han Solo mit lautem Gebrüll auf sie zugerannt kam, nur um dann wieder schleunigst zu verschwinden?
Wie war es für Vader seinen alten Meister Obi-Wan zu besiegen?
Was für eine Auswirkung hatte die Vernichtung Alderaans auf die Besatzung des Todessterns?

All diese Fragen werden hier beantwortet.
Und man ist überrascht, was man noch alles erfährt.
Also ich hätte nicht gedacht, dass es Grünanlagen auf dem Todesstern gab. ;)

Die Story switcht immer hin und her zwischen verschiedenen Personen, die am Ende aufeinandertreffen.
Man erfährt wie sie in diese Situation gekommen sind, in der sie sich befinden und erfährt ihre weitere Laufbahn auf dem Todesstern.
Und das ist wirklich höchst interessant!
Man erfährt wirklich viele Dinge... Über Tarkin, über Vader aber auch über die anderen Imperialen und Angestellten.
Und es überschneidet sich natürlich einiges mit dem Film, sodass bekannte Szenen aus dem Film auch im Buch auftauchen - mit dem Unterschied, dass man es eben von der anderen Seite betrachten darf. Von der Dunklen Seite.
Man bekommt mit, wie sicher die Imperialen den Todesstern glaubten. Wie unbesiegbar und wie unzerstörbar. Und dann kriegt man mit, wie jung der Todesstern erst war, als Luke Skywalker ihn in die Luft jagte.
»Je komplexer eine Waffe ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie Mängel hat.« (S. 257)

Da das Buch nach Episode III verfasst  wurde, gibt es auch einige Erinnerungen von Vader an seinen Kampf mit Obi-Wan auf Mustafar.
Und dass Leia ihn an jemanden erinnert - sich die Erinnerung aber nicht komplett gestattet.
Das finde ich schön. So bekommt man noch einmal mehr den Eindruck, dass die Saga komplett ist. Das fehlt mir nämlich schon ein bisschen in den Büchern zu den Filmen... So Rückblenden/Erinnerungen der Charaktere.
Aber Michael Reaves und Steve Perry haben dies wundervoll hinbekommen.

Dieses Buch rundet auf faszinierende Art und Weise die Geschehnisse aus Episode IV noch einmal ab. Man erfährt mehr über die Hintergründe der einzelnen Taten und Handlungen der Charaktere.
Als Fan der Star Wars-Saga hat es mir großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und mehr über diese Superwaffe zu erfahren. Und ich konnte mich sehr gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen.
Es hat eine gewisse Tragik, dass man weiß, dass der Todesstern am Ende zerstört wird... Aber das macht das Ganze irgendwie noch spannender.

Jedem, der die Star Wars-Filme sah und jedem Fan der Saga kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen!

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